Aktivierende Tagesbetreuung
Die Aktivierende Tagesbetreuung bietet nach Beendigung der Schulzeit Menschen mit schweren Behinderungen einen zweiten Lebensraum.
Wir stellen den Bewohnern, die aufgrund der Schwere der Behinderung nicht an einen Arbeitsplatz in einer Werkstatt für Behinderte zu integrieren sind, eine Struktur bereit, die einen Wechsel zwischen "Wohnwelt" und "Arbeitswelt" in einem kontinuierlichen Angebot ermöglicht.
Basis für die Arbeit der Aktivierenden Tagesbetreuung ist eine sich entwickelnde, vertrauensvolle Beziehung, die den Menschen mit einer Behinderung in seiner Ganzheit anspricht. Hier begegnen wir ihm mit Achtung und Wertschätzung und versuchen, ihn in seiner Lebenswelt zu begreifen und seine eigene Art, zu kommunizieren, zu verstehen und ihn zu begleiten. Gemeinsam mit ihm suchen wird nach Wegen, seine Handlungsmöglichkeiten zu erweitern und seine Autonomie, Eigenverantwortung und Selbstbestimmung zu fördern.
Schwerpunkte der alltäglichen Arbeit in der Aktivierenden Tagesbetreuung sind u.a.:
Angebote zur Sensibilisierung und Förderung in den einzelnen Wahrnehmungsbereichen (z.B. nach Mall und Fröhlich)
Körperorientierte Angebote mit basalen und psychomotorischen Elementen
Angebote zur zeitlichen und örtlichen Strukturierung und Orientierung (TEACCH-Ansatz)
Einüben von lebenspraktischen Fähigkeiten (Hygiene, Kochen, Backen, Einkaufen)
Natur erfahren und die Umwelt erkunden (Spaziergänge, Ausflüge, sportliche Aktivitäten)
Teil einer Gruppe sein und Einfluss nehmen können
Teilnahme an kulturellen Angeboten.
Die Förderung in den einzelnen Entwicklungsbereichen geschieht in Kleingruppen und/oder Einzelangeboten - je nach den individuellen Bedürfnissen und Ressourcen.
Kontakt:
Stefan Sattler
Leitung Bereich Erwachsene (komm.)
E-Mail senden
06722 / 901-522
Verwandte Themen:
