Sankt Vincenzstift, Rüdesheim am Rhein

21 neue Studierende an der Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Heilerziehungspflege

- Vergütung bereits ab dem ersten Ausbildungsjahr

- Kooperationen mit zahlreichen Praxisstellen

 

Geisenheim, den 19. August 2019.- Mit einem Gottesdienst im Rheingauer Dom und anschließender Feier hieß die Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Heilerziehungspflege, 21 neue Studierende willkommen. In Rahmen der offiziellen Begrüßung durch die Schulleitung, das Kollegium und den Mittel- und Oberkurs im „Roten Haus“ erhielten sie auch ein Willkommensgeschenk: Für jeden gab es eine Schultüte, die der Oberkurs gebastelt hatte und die alles enthielt, was für einen guten Schul-und Ausbildungsstart nötig ist. Viele Wünsche für Glück und Erfolg begleiteten den ersten Tag.

 

Damit beginnen die „Neuen“ nicht nur einen neuen Lebensabschnitt, der sie nach dreijähriger Ausbildung zum Beruf des Heilerziehungspflegers befähigt. Sie sind der erste Kurs, dessen Ausbildung einer neuen Struktur folgt: Seit diesem Jahr beginnen die Studierenden direkt mit Theorie und Praxis im Wechsel und erhalten so ab dem ersten Ausbildungsjahr eine Vergütung. Bislang bestand das erste Ausbildungsjahr aus Theorie, die Praxis - und damit die Möglichkeit einer Vergütung - kam erst im 2. und 3. Jahr dazu. Mit dem Start des Unterkurses 2019/2020 werden die Studierenden von Anfang an neben dem theoretischen Unterricht auch praktisch in der Assistenz, Begleitung oder Erziehung von Kindern und Erwachsenen mit Beeinträchtigung ausgebildet, etwa in den Wohngruppen des Sankt Vincenzstifts oder in den Rheingau Werkstätten Rüdesheim.

 

„Wir freuen uns, dass wir auch andere Praxis-Partner gefunden haben, die mit uns diesen Weg gehen und den jungen Menschen ab dem ersten Ausbildungsjahr ein Einkommen ermöglichen“, sagte Petra Mihali-Brühl, die Leiterin der Fachschule. „Dazu gehören EVIM, Zwerg Nase, Lebenshilfe, ifb und wfbm.“ Denn wer sich für eine Ausbildung an der Fachschule für Heilerziehungspflege des Sankt Vincenzstiftes entscheidet, kann den Praxisteil auch an einer externen Stelle absolvieren.

 

Die Studierenden erhalten ab dem ersten Ausbildungsjahr eine Vergütung in Höhe von 1.018,26 Euro, im zweiten Jahr 1.068,20 Euro und 1.114,02 Euro im dritten Ausbildungsjahr.

In diesen drei Jahren bereitet die Fachschule die jungen Erwachsenen mit den Praxisstellen auf einen Beruf vor, der vielfältige interessante Einsatzmöglichkeiten bietet und in dem Heilerziehungspfleger Verantwortung übernehmen und Gestaltungsmöglichkeiten haben. Heilerziehungspfleger assistieren, begleiten, betreuen und pflegen eigenverantwortlich Menschen, deren Leben durch Beeinträchtigung oder Behinderung erschwert ist. Sie unterstützen sie bei Persönlichkeitsentwicklung, Bildung, Sozialisation und Rehabilitation.

Wer sich für das kommende Schuljahr 2020/2021 für die Ausbildung im nächsten Kurs interessiert, kann sich bereits jetzt mit der Fachschule in Verbindung setzen.

Informationen über Aufnahmevoraussetzungen oder die Möglichkeit, an der Fachschule auch das Fachabitur abzulegen, finden Sie auf der Website der Fachschule: www.fshep.de. Ihre Fragen zur Ausbildung beantwortet auch gerne die Leiterin der Fachschule, Petra Mihali-Brühl: p.mihali[at]st-vincenzstift.de. Die Übersicht über die Partner finden Sie auf www.fachschule-geisenheim.de

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