Sankt Vincenzstift, Rüdesheim am Rhein

„Sie waren in vielerlei Hinsicht ein außerordentlicher Kurs“

- Abschlussfeier für 27 Absolventen der Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Heilerziehungspflege

- Jahrgangsdurchschnittsnote bei 2,0

Geisenheim, den 24. Juni 2019.- „Sie waren ein außerordentlicher Kurs, stets wissbegierig und kritisch“, bescheinigte Petra Mihali-Brühl, die Leiterin der Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Heilerziehungspflege, den 27 frisch gebackenen Absolventen der Schule anlässlich der feierlichen Zeugnisübergabe in Geisenheim, dem Standort der Schule.

 

Drei Jahre lang wurden die Studierenden in Theorie und Praxis ausgebildet – die theoretischen Grundlagen für die künftigen HeilerziehungspflegerInnen wurden im Roten Haus in Geisenheim gelegt, die Arbeit mit den Menschen erfolgte entweder im Sankt Vincenzstift oder in anderen Praxisstellen der Region. Dabei mussten die Studierenden und das Lehrerkollegium zahlreiche Herausforderungen meistern. „Es gab viele Neuerungen umzusetzen, es gab Veränderungen in der Fachpraxis sowie  unsere neue Ausbildungs-Verordnung mit neuen Unterrichtsinhalten und einer neuen Prüfungsverordnung“, so Petra Mihali-Brühl. Doch sie hätten es gemeinsam geschafft. „Sie haben beachtliche Leistungen erbracht, auf die Sie stolz sein können.“ Denn die Durchschnittsnote des Jahrgangs im theoretischen Prüfungsteil betrage 2,0 und in der staatlichen Anerkennung 1,7. „Auch das staatliche Schulamt hat uns ein hohes Niveau der schriftlichen Prüfungen bestätigt.“

 

Es sei eine Freude gewesen, zu beobachten, wie sich die Studierenden in den vergangenen drei Jahren weiterentwickelt hätten. „Und das nicht nur in Bezug auf Ihr Fachwissen und Ihre Methodenkompetenz! Nein, auch in Bezug auf Ihr Menschenbild, Ihre Haltung und das Herz an der richtigen Stelle zu haben!“

 

Der Beruf des Heilerziehungspflegers erfordere viel Flexibilität und Engagement.  Diese Eigenschaften hätten die Absolventen unter Beweis gestellt. „Sie haben einen Beruf gewählt, der Ihnen ein breites Spektrum an Möglichkeiten bietet.“ Der Beruf sei nicht nur abwechslungsreich, sondern im heutigen gesellschaftlichen und demografischen Wandel auch oftmals herausfordernd.

 

„Bleiben sie neugierig, couragiert und lassen sie sich weiterhin begeistern. Packen sie es an! Auf geht´s!“, gab die Leiterin der Fachschule den HeilerziehungspflegerInnen mit auf den Weg. Dieser führt die jungen Absolventen nun entweder ins Studium, in das Sankt Vincenzstift oder in eine andere Einrichtung im Sozialbereich.

 

Der nächste dreijährige Kurs startet Mitte August 2019, einige Plätze sind noch frei. Auch auf den künftigen Unterkurs warten eine Reihe von Neuerungen: Etwa eine Vergütung in Höhe von 1.018 Euro ab dem ersten Ausbildungsjahr, die in den Folgejahren auf 1.114 Euro steigt. Sowie der Wechsel zwischen Theorie und Praxis ebenfalls von Anfang an: zwei Tage Fachschulbesuch, drei Tage Berufspraxis.

 

Die Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Heilerziehungspflege bereitet auf einen Beruf vor, der vielfältige interessante Einsatzmöglichkeiten bietet und in dem Heilerziehungspfleger Verantwortung übernehmen und Gestaltungsmöglichkeiten haben. Heilerziehungspfleger assistieren, begleiten, betreuen und pflegen eigenverantwortlich Menschen, deren Leben durch Beeinträchtigung oder Behinderung erschwert ist. Sie unterstützen sie bei Persönlichkeitsentwicklung, Bildung, Sozialisation und Rehabilitation.

 

Interessierte für das Ausbildungsjahr 2019/2020 wenden sich bitte an die Leiterin der Fachschule, Petra Mihali-Brühl, p.mihali[at]st-vincenzstift.de; www.fshep.de

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