Sankt Vincenzstift, Rüdesheim am Rhein

HEP-Ausbildung

Das große Plus: Die Verbindung von Theorie und Praxis!

Das große Plus der Ausbildung zum Heilerziehungspfleger an der staatlich anerkannten Fachschule für Sozialwesen, Fachrichtung Heilerziehungspflege im Sankt Vincenzstift:

 

Die Verbindung von Theorie und Praxis.

 

Im ersten Ausbildungsjahr werden Grundlagen erarbeit. Dieser Ausbildungsteil findet ganz in der Schule statt. Praktika machen das Gelernte deutlich. Im 2. und 3. Jahr kommen Praxis und Theorie gemeinsam dran – jeweils im wöchentlichen Wechsel. Die Praxis findet in Wohngruppen, Kitas, Kinderhäusern, Werkstätten, etc.statt. Am Ende ihrer Ausbildung zeichnen Professionalität und Fachlichkeit die Studierenden aus.

 

Die enge Kooperation mit dem Sankt Vincenzstift macht es möglich, die fachtheoretische und die fachpraktische Ausbildung „unter einem Dach“ zu absolvieren. Das erspart viele Wege und Zeit und bringt unmittelbare Praxisnähe vom ersten Tag an. Sie können Ihre Fachprakitka natürlich auch an einem anderen Ort absolvieren.

Struktur

Struktur

So geht’s:  Drei Jahre - Zwei Ausbildungsabschnitte

 

1. Ausbildungsabschnitt

  • Dauer 1 Jahr
  • Vollzeitunterricht und vier Blockpraktika

 

2. Ausbildungsabschnitt

  • Dauer 2 Jahre
  • Fachpraxis (Berufspraktikum) und Fachtheorie (Unterricht) im wöchentlichen Wechse

 

Details:

  • 1617 Stunden Fachpraxis
  • 160 Stunden Begleitunterricht
  • 480 Stunden Praktika oder Hospitationen
  • Intensive Vor- und Nachbereitung der Praktika
  • Praxisbegleitung durch erfahrene Dozenten aus der Fachpraxis
  • Kollegiale Beratung
  • Supervision bei Bedarf
  • Enge Zusammenarbeit zwischen Praxisstelle und Schule durch Ausbildung, Schulung und Beratung der anleitenden Fachkräfte
  • Regelmäßige Gespräche mit der Schulleitung

 

Unterricht

Unterricht

  • 1. Ausbildungsabschnitt: Vollzeitunterricht und Blockpraktika
  • 2. Ausbildungsabschnitt mit integriertem Berufspraktikum

 

Die Anleitung zu den Praktika dazu gibt es in der Fachschule.

 

Insgesamt 2.440 Stunden Fachtheorie in drei Jahren.

 

Die Fachschule legt Wert auf ein christliches Profil. Das wird auch deutlich an den Studientagen zur Sterbe- und Trauerbegleitung oder an den Festen und Gottesdiensten im Schulleben. Die Gestaltung von religiösen Festen und Themen wie Religionspädagogik und Ethik sind fester Bestandteil des Unterrichts.

 

Fachpraxis

Fachpraxis

Das lernen wir:

  • Mit Kadir ein Puzzle zu bauen mit Hammer und Bohrmaschine
  • Mit Anas kochen wir, damit er Erfolgserlebnisse spürt
  • Mit Miguel malen wir: So kann er sich am besten ausdrücken
  • Mit Ralf üben wir Zug fahren
  • Mit Steffi üben wir den Einkauf
  • Mit Thomas lernen wir lachen, weinen oder traurig sein
  • Mit Susanne kommen wir an unsere Grenzen: Sie bekommt so viele Anfälle, aber zusammen schaffen wir es immer wieder
  • Mit Luijo bauen wir ein Regal auf für seine CD-Sammlung
  • Für Laura bereiten wir den Rollstuhl vor, damit sie spazieren fahren kann.

 

Wir lernen, gute Arbeit zu machen – menschlich – fachlich – einfühlsam –kompetent!

 

Praktika an verschiedenen Standorten

Ein Platz in der Fachschule ist auch ein Angebot zu einem Ausbildungsplatz im Berufspraktikum:


Das Berufspraktikum wird an verschiedenen Orten angeboten:

 

  • Wohnhäuser, integrative Kindertagesstätte, Gestaltung des Tages, Seniorenbetreuung, Werkstatt und Schule im Park in Rüdesheim-Aulhausen
  • Kinderhäuser Elisabeth und Elija in Rüdesheim
  • Haus Lorenz in Geisenheim
  • Wohnhaus Lorch
  • Kinderhaus Jona in Offenbach
  • Alfred Delp Haus in Oberursel
  • Antoniushaus in Hochheim

Studierende sollten die unterschiedlichen Einsatzorte bei  ihrer Wohnungswahl mitberücksichtigen oder ihren Einsatzort rechtzeitig abklären.

 


Natürlich kann das Berufspraktikum auch bei anderen Trägern absolviert werden.

Vergütung & Unterkunft

Vergütung & Unterkunft

Vergütung

 

1. Jahr: Keine Vergütung

 

Wir bieten folgende Möglichkeiten:

  • Darlehen von 450 Euro/Monat, rückzahlbar zu je 50% im 2. und 3. Jahr
  • Arbeit im Wochenenddienst (alle 14 Tage) in den Wohngruppen auf 400-Euro-Basis
  • Tätigkeiten im Rahmen des Familienentlastenden Dienstes

2. Jahr: brutto 850 Euro/Monat

3. Jahr: brutto 950 Euro/Monat

 

Unterkunft

  • Zimmer ab 50 Euro im Monat
  • Appartements ab 120/150 Euro im Monat

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